Fiona

meet fionaEndlich habe ich es geschafft. Ich bin Fiona Apple Fanin.

Ihren Riesenhit Criminal von 1996 fand ich super, konnte mich jedoch nicht weiter für die Sängerin begeistern. Das Album, When The Pawn…, aus 1999 ging nicht an mich. Ich habe es mehrfach versucht, weiss nicht warum, aber ich wollte ihre Fanin sein, nichts zu machen.

Letzte Woche wurde ihr neues Album, Extraordinary Machine, veröffentlicht. Und dahinter steckt eine lange, verworrene und irgendwie komplizierte Geschichte. Das Album wurde ihrer Plattenfirma Sony 2003 vorgestellt. Produzent ist Jon Brion, der an Fiona’s ersten beiden Alben gearbeitet hat, die Filmmusik für Eternal Sunshine of the Spotless Mind abgeliefert hat und für Kanye West’s Late Registration verantwortlich ist. Kanye ist wiederum Fiona Fan und für mich war spätestens hier alles klar.
Jedoch findet Sony Extraordinary Machine angeblich nicht gut. Fans demonstrieren. Free Fiona Kampagne. And what not.
Heute sagt Fiona in einem Interview, dass sie selbst mit der Jon Brion Version nicht zufrieden war. Und es gab Missverständnisse zwischen ihr und Sony, nachdem sie sich entschieden hatte die Songs mit dem neuen Produzenten, Mike Elizondo (aus dem Dr. Dre Umfeld), zu überarbeiten.
Die Jon Brion Demo-Version schwirrt mittlerweile im Internet herum, hat nur 11 Songs.

So, zurück zur veröffentlichten Version, die ich super finde. Die Songs sind klarer, reduzierter. Ich liebe ihre rauchige Stimme, das Klaviergehämmere in Get Him Back, Oh Well und Better Version Of Me, das Xylophon (hoffe, es ist eins) in Tymps (The Sick In The Head Song) und die Streicher in O’Sailor, der phantastischen Single.

Einen Song finde ich in der Jon Brion Version viel besser: Red, Red, Red. Unheimlicher und dichter, ganz andere Stimmung. Bei fluxblog gibt es die Neue.
Auf Fiona’s MySpace Seite kann man sich O’Sailor und Parting Gift anhören. Es braucht jedoch mehr und andere Songs, um sie richtig zu verstehen.

In meiner iPod Playlist namens Fiona sind jedenfalls beide Alben. Und zwar auf heavy rotation. Die letzten Tage ging nichts anderes. Macht mir fast Angst. Vielleicht ist die Sucht jetzt vorbei, nachdem ich sie aufgeschrieben habe.

I certainly haven’t been shopping for any new shoes
And I certainly haven’t been spreading myself around
(Extraordinary Machine)

Please, please, please
No more melodies
They lack impact, they’re petty
They’ve been made up already
(Please Please Please)

Author: produzentin

drag entity, pie hands & toptions

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