October Hits

Update. Platz 3 vergessen. Schrecklich.

  1. Aaron-Carl – Detrevolution – Wallshaker
    Nur noch drei Wochen bis Aaron-Carl in Köln und Frankfurt auflegt! Das Album ist sowas von hey wow.
  2. Kate Bush – Sexual Healing – EMI
    Das hätte die erste Single vom neuen Album sein sollen. Nach 12 Jahren zurück mit dieser Cover Version. Leider nur die B-Seite zu King Of The Mountain. Sie singt es “sex-sual”. Sehr lustig. Und der Anfang: I’m hot just like an oven. Tolle Vorstellung. So gut wie ihre Interpretation von Candle In The Wind.
  3. Bernadette La Hengst – La Beat – Trikont
    Besonders: Copy Me (I Want To Travel), Rockerbraut & Mutter, Wer Hat Das Glück versteckt?, Zug Ohne Bremse, Krachgarten, Hunger, La Beat Goes On
  4. Kimara Lovelace – Misery (Lil’ Louis Extended Club Mix) – King Street
    Danke, Viola. Ein Hammer Remix, der ursprünglich in 2000 veröffentlicht wurde und vor kurzem ein Re-Release bekam. Sowieso bin ich Lil’ Louis Fan und würde gerne wissen, warum er so selten Remixe oder ein neues, eigenes Album rausbringt?
  5. Fiona Apple – Extraordinary Machine – Sony
  6. Tainted LunchSafety Scissors – Sunlight’s On The Other Side – Scape Music
    Mein absoluter Lieblingshit von dem Tainted Lunch Album. Ganz tolles Cover!
  7. Sugardaddy – Love Honey – Tirk
    Ist ein Remix von dem Paradise Garage Hit: Man Friday – Love Honey, Love Heartache, wovon es einen super Larry Levan Mix gibt.
  8. Sebastien Tellier – La Ritournelle (Sven Love & Catalan FC Remix) – Record Makers
    Auch im Original wunderschöne Streicher.
  9. Quizz feat. Emilie Chick – Bag U Should (Charles Webster’s Remixes) – Art Brut
  10. The Mighty Quark feat. Jesper Dahlbäck – Disco Blood – Ork Recordings
  11. Annie – Always Too Late (Joakim Vocal Mix) – 679 Recordings
    Im herrlichen, orangen Vinyl.

For The Love

For The LoveLove Saves The Day. Oliver hat das Buch Viola geschenkt. Viola hat es mir geschenkt. Wir sagen manchmal: die Bibel. Sie hat einiges ausgelöst.

Meine Aaron-Carl Begeisterung hat 2003 mit dem House-Hit Homoerotic angefangen. Ich liebe sein persönlichen Texte, und selbst wenn sie von Revenge und Hate handeln (Ex-Boyfriend (Revenge Is Sweet) oder Hateful) kommt der Humor und die Hingabe zum Vorschein. House, Deep House, R&B, Ghetto Tech at it’s best.
Sein neues Album, Detrevolution, ist vor ein paar Tagen erschienen. Besonders gerne mag ich Satisfy U, Just Like, Hateful, My Stranger, Brokedown Blues, Liberation (Free), Friday Night Fire, das ganze Album!
Sein wunderbares blog, The Revelations of Aaron-Carl kann ich nicht genug loben.

Pirahnahead ist Teil der Moodyman Band und Host etlicher Musiknächte in Detroit (Wednesdays at Fifth Avenue, einer der Gründe, warum Ausgehen in Detroit so viel Spaß macht). Er glänzt in Gesang-Arrangements wie zum Beispiel in “UR” (auf Mahogani) und in der Zusammenarbeit mit der ebenso fantastischen Sängerin Diviniti. Beide veröffentlichen auf Women on Wax, so den Hit: Love Will Stay.

Viola und Georg waren im August zu Besuch in Detroit und haben Aaron-Carl und Pirahnahead kennengelernt, waren sehr, sehr, sehr begeistert von Ihren DJ Sets und stark beeinflusst von der Bibel, Love Saves The Day.
Wieder in Deutschland, hat sich Viola entschlossen, die beiden am Freitag, den 18.11. nach Köln und Samstag, den 19.11. nach Frankfurt einzuladen. Georg und ich waren sofort dabei.

Also, Termine vormerken, reinhypen, Freunde einladen, herzlich willkommen!

Non profit. For the love.
Strictly for the love. For the love of house.
Bring your ass!

Gib mir mein, gib mir mein Herz zurück!

Es war wieder die Zeit, in der die TV Sender ihre Programme für das nächste Jahr vorstellen. Telemessezeit! Die schönste Zeit des Jahres!

Nachdem es aber bei den drei großen Sendern nicht so dolle war, kam nun RTL 2. Im Vorfeld wussten wir schon, welche C und D Prominenten dabei sein sollten: ehemalige BB.-Bewohner und diverse Moderatoren. Insgeheim freute ich mich darauf, Carsten Speckhahn kennenzulernen. Ein Freund von mir lies mich aber nicht gehen, bevor ich ihm versprach, ein Autogramm von Oli P. zu besorgen.
“Hää, Oli P.? Was willste denn mit dem?” Aber er wollte nun mal.

Als wir in dem Landgasthof außerhalb von Düsseldorf ankamen wurden zuerst die einzelnen Programmrubriken vorgestellt: Nachrichten, Serien, Information usw.
Dabei sah ich schon Oli P. Eigentlich ganz süss, so in echt. Erstaunlicherweise noch kleiner als ich. Aber einfach hingehen und nach einem Autogramm fragen, das war mir zu blöd. Zumal ich glaube, älter zu sein als er. Also erst ein paar Drinks!

Zwei Stunden später schleppte mich meine Kollegin zu ihm (zwischendurch in vertrauter Atmosphäre auf dem Klo traute ich mich noch weniger) und stieß ihn an, ob er ein Autogramm für mich hätte. Nee, er würde die Karten erst später bekommen, da wäre ich dann aber der Erste! Ich erwiderte, dass ich ihn beobachte und nicht locker ließe, worauf er meinte “gut so!” Ich bildete mir sofort ein, eine totale Verbundenheit mit ihm zu haben. Das PASST einfach, dachte ich.

FrozenGlücklicherweise gab es an dem Veranstaltungsort einiges zu erkundschaften. Und so ließ ich mir hinreißende Henna-Tattoos auf die Hand malen! Ich sah toll aus und nahm mir vor, den ganzen Abend pausenlos einen Cocktail in dieser Hand zu halten. Ein verhängnisvolles Vorhaben.

Kurz darauf sah ich Oli P. wie er etwas energisch telefonierte. Meine Kollegin wusste zu berichten, dass es zwischen ihm und seiner Frau, der Tatiani, zur Zeit nicht so gut läuft. Der Arme, dachte ich mir.
Etwas später fand ich es wieder an der Zeit, ihn nach dem Autogramm zu fragen. Er stand gerade auf der Bühne und machte eine Ansage. Also passte ich ihn ab, da konnte er mir wenigstens nicht ausweichen. Als er von der Bühne runterkam schüttelte er schon von weitem mit dem Kopf und meinte es dauert noch ungefähr eine Stunde. Ich machte ein Schippchen und ging mit gesenktem Kopf weiter.

Eine Stunde später kam Oli P. strahlend auf mich zu und gab mir eine Autogrammkarte. Die nahm ich aber nicht ohne persönliche Widmung. Die schrieb er mit einem Kuli vom Kellner. Zum Kellner sagte ich “ich bekomm jetzt ein Autogramm”, aber das schien den nicht sonderlich zu beeindrucken.
Als Oli noch was draufgeschrieben hatte, ging ich zu etwas Small-Talk über.
Ich legte los: “Na, wie geht es denn der Tatiani? Wo ist die denn heute?”
“Die konnte nicht. Wir haben keinen Babysitter mehr bekommen”
“Was? Keinen Babysitter in Köln?”
“Ja, das war zu kurzfristig.”
“Schade.”
“Ja, schon.”
Aber ich merkte, dass ihm das Thema nicht unbedingt gefiel und er gab an, weiter zu müssen.

Mit Oli P.Nach dem Auftritt von US5 saß er an der Theke. Da ich ohnehin wieder einen Cocktail in meiner Hand brauchte, ging ich zu ihm. Neben ihm lagen seine selbst aufgenommen Alben.
“Was willst du denn mit deinen Alben hier?”
“Du brauchst mir hier nicht vorzugaukeln, dass du die kennst!”
Darauf meinte ich lachend, ich habe vier Jahre bei WOM gejobbt und kenne jeden Scheiß!
Er musste auch lachen und erklärte mir, dass er gleich noch einen Auftritt habe.
“Aha, und dann machst du einfach nur eine Playbackperformance?”
“Ne, nee, die Stimmen vom Band werden rausgefiltert. Ich singe live.”
Okay, das genügte mir. Fast. Er musste noch ein Bild mit mir machen, was er gerne tat, sicher!

Nach seinem Gig (ich war der größte Fan), wurde die Tanzfläche eröffnet. Ein DJ legte auf. Und schon wieder sah ich den Oli, wie er telefonierte. Es handelte sich offensichtlich um kein nettes Gespräch. Da ich, wenn ich was getrunken habe, sehr penetrant sein kann und mich von niemandem (wie hier von meiner Kollegin) gerne aufhalten lasse, bin ich noch mal hin und fragte, wie es denn so gehe.
Er meinte “na ja, geht so”
Worauf ich sagte: “Wenn du jemanden zum reden brauchst, bin ich gerne für dich da und leih dir mein Ohr. Du kannst mit mir über alles quatschen!”
Er verdrehte nur die Augen und meinte “lass mal, das geht schon. Ich werde eh gleich gehen!”
“Ich mein’ das ganz im Ernst. Wirklich!”
Aber es interessierte ihn nicht mehr.

Toll, ich konnte keine Freundschaft zu Oli P. aufbauen, auch wenn es so toll gepasst hätte, und der Carsten Speckhahn hatte den ganzen Abend ohnehin nur Ischen um sich herum! Prima!
Na, aber nächstes Jahr bin ich ja wieder da! 🙂